Learning activity in Tomaszów Lubelski, Poland

Leif Schäfer from Hugo-Ball-Gymnasium Pirmasens describes his experiences on a transnational learning activity in Poland:

Unsere Erasmus AG führte uns am 16.09.2017 nach Polen. Die Reise startete um 10.00 Uhr am Hugo-Ball-Gymnasium. Mit einem Flughafentransfer ging es in Richtung Frankfurt zum Flughafen. Dort angekommen ging es zum Check-in und um 14.40 Uhr startete der Flieger – war schon ein bisschen aufregend, war das erste Mal für mich. Kurz nach 17.00 Uhr sind wir dann in Krakau gelandet. Wir wurden teilweise von unseren Partnern aus Polen und Irland bzw. Gastfamilien empfangen. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung verbrachten wir die erste Nacht im Hotel.

Am 2. Tag ging es mit einem Guide zur Stadtbesichtigung, das Wetter war leider bescheiden, aber Krakau ist eine sehr schöne Stadt. Nach einem Aufenthalt im Museum ging es dann mit dem Bus in Richtung Tomaszów Lubelski zu unseren Gastfamilien. Die Stadt liegt im Südosten von Polen. Da die Fahrt sehr lange dauerte, machten wir noch einen Zwischenstopp in McDonald’s. Endlich, nach fast vier Stunden Fahrt, kamen wir bei unseren Gastfamilien an.

Am 3. Tag stand nach dem Frühstück ein Treffen mit dem Bürgermeister von Tomaszów Lubelski auf dem Programm. Seine Stadt hat knapp 20.000 Einwohner. Danach ging es weiter zur Pflanzung von drei Bäumen mit anschließender Besichtigung der Schule. Am Abend waren wir noch auf einem Barbecue bei Kinga, der Gastschwester von Luca eingeladen.

Am 4. Tag ging es mit einem Wald-Aktions-Tag los, bei dem wir viele verschiedene Aufgaben zu lösen hatten. Ausgehungert ließen wir gemeinsam bei einer Pizza den Abend ausklingen.

Am 5. Tag, am Vormittag stand die spaßige Probe einer Eishalle aus Plastik auf dem Programm. Nachmittags fuhren wir in ein kleines Dorf und konnten miterleben, wie früher gelebt und gearbeitet wurde. Es war sehr interessant.

Am 6. und letzter Tag vor unserer Abreise: Es ging los mit einem Besuch im japanischen Garten, danach folgte ein Rundgang in der Stadt Zamość. Die Altstadt von Zamość ist seit 1992 als UNESCO-Welterbe geschützt. Ein Aufenthalt in einem Shoppingcenter und ein Karatetraining standen noch auf dem Programm, zum Abschluss dann ein gemeinsames Pizzaessen mit allen.

Am 7. und letzter Tag, nach der Verabschiedung von unseren Gastfamilien ging es mit dem Bus zurück nach Krakau an den Flughafen. Eine schöne Woche ging zu Ende. Ich hatte das große Glück, bei einer tollen Gastfamilie untergebracht zu sein. Ich lernte auch den Opa von Justyna (meiner Gastschwester) kennen, der sogar mal auf dem Münchner Oktoberfest als Tellerwäscher arbeitet.